Sie führen einen Handy-Reparaturshop oder Handyshop mit RepairDesk und wägen RepairDesk-Alternativen ab? Dann stellen Sie sich wahrscheinlich zwei Fragen: Zahle ich für mehr, als ich nutze? Und würde uns eine Software, die für Handyshops gebaut ist, besser passen? Diese Checkliste hilft Ihnen, beide Fragen zu beantworten – ganz gleich, für welche Software Sie sich am Ende entscheiden.
Wir entwickeln Phonesol, eine Reparatursoftware mit Kassensystem, die ausschließlich für Handy-Reparaturshops und Handyshops gemacht ist. Deshalb zeigen wir bei jedem Punkt, wo Phonesol steht. Preise und Angaben zu RepairDesk stammen, sofern nicht anders angegeben, von der öffentlichen Preisseite von RepairDesk (Stand: Oktober 2026). Preise ändern sich – prüfen Sie die Seite also selbst, bevor Sie entscheiden.
Warum Handyshops nach einer RepairDesk-Alternative suchen
RepairDesk ist ein bekanntes System. Doch wenn sich Handyshops nach Alternativen umsehen, tauchen in öffentlichen Bewertungen immer wieder dieselben Gründe auf:
- Kosten. „Ich finde es teuer, wenn man die anderen Angebote am Markt betrachtet“ (Bewertung auf G2, 2026).
- Aufpreis für Funktionen. „Funktionen, die nur gegen Aufpreis funktionieren, etwa die RD-Telefonnummer“ (Bewertung auf Capterra, 2024).
- Mehr Software, als ein Handyshop braucht. „Eine ziemlich steile Lernkurve, und 99 % von dem, wofür ich zahle, nutze ich gar nicht“ (Bewertung auf G2, 2026).
Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann vergleichen Sie RepairDesk-Konkurrenten mit der Checkliste unten anhand dessen, was Ihren Shop jeden Tag betrifft. Eine Gegenüberstellung von Funktionen und Preisen finden Sie in unserem ausführlichen Vergleich Phonesol vs. RepairDesk.
Sieben Punkte, auf die es bei Reparatursoftware ankommt
1. Preis pro Standort – und was er enthält
Beginnen Sie mit dem, was Sie pro Jahr tatsächlich zahlen, nicht mit dem Monatspreis, der groß auf der Website steht. Hier die Preise von RepairDesk laut öffentlicher Preisseite (Stand: Oktober 2026) neben den veröffentlichten Preisen von Phonesol:
| Tarif | Monatliche Abrechnung | Jährliche Abrechnung |
|---|---|---|
| RepairDesk Essential | ab 99 $ pro Standort | ab 79 $ pro Standort, im Voraus bezahlt |
| RepairDesk Growth | ab 149 $ pro Standort | ab 119 $ pro Standort, im Voraus bezahlt |
| Phonesol Essentials | 49 € (1 Standort, 4 Nutzer) | 39 € |
| Phonesol Growth | 79 € pro Standort | 63 € pro Standort |
Beide bieten unbegrenzte Reparaturaufträge und rund 20 % Rabatt bei jährlicher Abrechnung. Phonesol beginnt aber bei 49 € pro Monat, RepairDesk bei 99 $ pro Standort. Die Preise von Phonesol verstehen sich zzgl. Steuern.
Da die Währungen unterschiedlich sind, rechnen Sie am besten selbst nach:
- Zählen Sie Ihre Standorte und die Mitarbeitenden, die einen eigenen Login brauchen.
- Multiplizieren Sie den Preis pro Standort mit der Zahl Ihrer Standorte und mit 12. Zwei Standorte im Growth-Tarif von Phonesol mit jährlicher Abrechnung ergeben 63 € × 2 × 12 = 1.512 € pro Jahr zzgl. Steuern.
- Rechnen Sie jedes Angebot genauso durch, in Ihrer eigenen Währung und inklusive Steuern.
- Rechnen Sie die Extras aus dem nächsten Punkt hinzu.
2. Zusatzmodule und Extras
Der Basistarif ist selten die ganze Rechnung. Auf der Preisseite von RepairDesk (Stand: Oktober 2026) sind Kundenbindung, Guthaben und Geschenkgutscheine im Essential-Tarif als kostenpflichtig („(Paid)“) markiert, ohne Preisangabe. Zusatzmodule wie Email Campaigns, Appointments Pro und das RepairDesk Phone System werden genannt, aber ohne veröffentlichte Preise.
Lassen Sie sich die Extras schriftlich bestätigen, ganz gleich, für welche Software Sie sich entscheiden:
- Welche der Funktionen, die ich brauche, kosten extra, und wie viel genau – schriftlich?
- Wie werden SMS abgerechnet?
- Was passiert mit dem Preis, wenn ich einen Nutzer oder einen Standort hinzufüge?
Ein niedrigerer Basispreis plus drei Extras, auf die Sie nicht verzichten können, ist am Ende vielleicht gar nicht niedriger.
3. Wie konsequent die Software auf Handyshops ausgerichtet ist
Jede Funktion für eine andere Branche ist ein Menü mehr, durch das Ihr Team scrollen muss. Laut eigener Website (Stand: Oktober 2026) wirbt RepairDesk neben Handyreparaturen auch um Betriebe, die Computer, Uhren, Schmuck, Drohnen und Fahrräder reparieren.
Phonesol ist ausschließlich für Handy-Reparaturshops und Handyshops gemacht, und das merkt man:
- Reparaturaufträge mit IMEI, Entsperrcode, Zustandsfotos und einer Checkliste vor der Reparatur, alles bei der Annahme erfasst
- Lagerverwaltung mit IMEI- und Seriennummernerfassung und über 3.000 fertig angelegten Produkten, damit Sie Ihren Katalog nicht von Hand eintippen müssen
- Garantie bei jeder Reparatur erfasst, mit der kompletten Gerätehistorie
- Ein Kassensystem mit Zubehör, Reparaturen und Entsperrungen in einem Warenkorb, dazu geteilte Zahlungen und Anzahlungen
4. Wie schnell Ihr Team die Software lernt
Komplexität kostet Sie doppelt: Schulungszeit und Fehler an der Theke. „Die schiere Menge an Optionen … kann ein wenig überwältigend sein“, schrieb 2026 ein Nutzer auf G2 über RepairDesk.
Phonesol lässt sich in etwa einer Stunde lernen. Prüfen Sie diese Aussage – und die jedes anderen Anbieters –, indem Sie der am wenigsten technikaffinen Person in Ihrem Team drei Aufgaben geben, ohne zu helfen:
- Ein Galaxy S26 mit gesprungenem Display annehmen, die IMEI erfassen und eine Anzahlung kassieren.
- Eine Hülle und einen Displayschutz für das iPhone 18 Pro verkaufen, halb bar und halb mit Karte bezahlt.
- Am Ende des Tages die Kasse abschließen.
Dauert eine Aufgabe länger, als ein voller Samstag erlaubt, kostet Sie das jede Woche.
5. Ob Sie testen können, ohne mit dem Vertrieb zu sprechen
Auf der Preisseite von RepairDesk (Stand: Oktober 2026) führen die Buttons „Free Trial“ und „Get Started“ zu einem „Book a Demo“-Formular, und laut FAQ hängt der Preis von der Nutzerzahl, den Funktionen und der Anpassung der Abläufe ab. Eine Demo zeigt Software von ihrer besten Seite, vorgeführt von jemandem, der sie in- und auswendig kennt.
Phonesol veröffentlicht seine Preise und bietet eine kostenlose 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Testen Sie es mit Ihren eigenen Produkten und einer Woche echter Reparaturen, bevor Sie sich festlegen.
6. Hilfe bei der Datenübernahme
Beim Wechsel geraten die meisten Shops ins Stocken. Fragen Sie genau nach, was für Sie übernommen wird, und prüfen Sie, ob Folgendes dabei ist:
- Kunden mit Telefonnummern und E-Mail-Adressen
- Geräte und IMEI-Nummern, verknüpft mit diesen Kunden
- Produkte, Ersatzteile, Preise und Lagerbestände
- offene Reparaturaufträge und bereits geleistete Anzahlungen
Phonesol hilft Ihnen beim Umstieg von RepairDesk: Wir importieren Ihre Kunden, Produkte und Reparaturhistorie gemeinsam mit Ihnen und prüfen alles, bevor Sie live gehen. Lesen Sie, wie die Datenübernahme funktioniert.
7. Wem Ihre Daten gehören
Ihre Kundenliste und Ihre Reparaturhistorie sind mehr wert als jedes Abo. Fragen Sie jeden Anbieter, ob Sie jederzeit alles exportieren können, wie oft Backups gemacht werden und was Sie vertraglich bindet.
Zu den Verträgen heißt es auf der Preisseite von RepairDesk (Stand: Oktober 2026), dass Sie jederzeit kündigen können. Jahrestarife werden im Voraus bezahlt. Laut FAQ können beim Wechsel auf die jährliche Abrechnung „Rückerstattungen und Vertragsstrafen anfallen“, und Downgrades nach Ablauf der Erstattungsfrist werden nicht erstattet.
Daten in Phonesol sind verschlüsselt, werden täglich gesichert und lassen sich exportieren – ohne Bindung. Wenn Sie gehen, nehmen Sie Ihre Daten mit.
So gelingt der Wechsel von RepairDesk ohne Chaos
Planen Sie den Umstieg nach Ihrem Geschäft, nicht nach der Software:
- Prüfen Sie Ihr Verlängerungsdatum. Wenn Sie jährlich zahlen, wechseln Sie zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums.
- Starten Sie die Testphase und richten Sie einen Standort ein – auf Basis der über 3.000 fertig angelegten Produkte statt mit einer leeren Liste.
- Exportieren Sie Ihre Daten als Tabellen, soweit Ihr aktuelles System das zulässt.
- Importieren Sie mit Unterstützung, damit niemand an der Theke Kunden abtippen muss.
- Kümmern Sie sich um offene Reparaturen. Schließen Sie sie im alten System ab oder übernehmen Sie sie samt Anzahlungen, damit niemand doppelt zahlt.
- Gehen Sie an einem ruhigen Tag live, nach einer Stunde Schulung am Vortag.
- Machen Sie nach einer Woche Stichproben: Lagerbestände, Kundendaten und Kassensummen.
Eine Gegenüberstellung Funktion für Funktion finden Sie auf unserer Seite RepairDesk-Alternative.
Testen Sie es in Ihrem Shop
Am schnellsten beurteilen Sie jede RepairDesk-Alternative, indem Sie Ihren eigenen Shop damit führen. Phonesol können Sie 14 Tage kostenlos und ohne Kreditkarte testen. Danach kostet es ab 49 € pro Monat oder 39 € bei jährlicher Abrechnung, zzgl. Steuern. Starten Sie Ihre kostenlose Testphase – wir begleiten Sie durch die Einrichtung und helfen Ihnen, Ihre Daten zu übernehmen.